Workshop „Vertrauen als Basis für positive Führung“
Die Stiftung Meerderweert trägt die Gesamtverantwortung für 14 Grundschulen und 1 Förderschule in Weert und Nederweert: 360 Mitarbeitende, 3000 Kinder. Der Leiter der Betriebsführung Luc Mintjens blickt gemeinsam mit MyDrives-Gründer Marc Stijfs auf den Workshop „Vertrauen als Basis für positive Führung“ für die Direktorinnen und Direktoren der Stiftung zurück.
Das Meerderweert-Büro unterstützt die Stiftung in den Bereichen Ausführung, Verwaltung und Politikvorbereitung. Aus dieser Rolle heraus setzte Luc Mintjens MyDrives ein, um die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe der Direktorinnen und Direktoren zu stärken.
Erfahrene und weniger erfahrene Direktorinnen und Direktoren
Luc: „Wir nutzen MyDrives bereits seit Längerem. Es haben mehrere Workshops stattgefunden, um die Selbsterkenntnis zu vergrößern und den anderen besser zu verstehen. Der Workshop ‚Vertrauen als Basis für positive Führung‘ war speziell auf die vielfältige Zusammensetzung unserer Gruppe von Direktorinnen und Direktoren zugeschnitten. Einige sind schon sehr lange dabei, andere sind etwas weniger erfahren. Dadurch fühlte sich vor allem die letztere Gruppe nicht immer frei, in Besprechungen das Wort zu ergreifen. Das sieht man übrigens auch in anderen Branchen. Unser Ziel war: Wie sorgen wir dafür, dass sich alle Direktorinnen und Direktoren in einer Besprechung wohlfühlen, und wie können sie noch besser zusammenarbeiten?“
Vertrauen, Feedback und flexibles Verhalten
Marc: „Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir zunächst gemeinsam die Frage beantwortet, was Vertrauen eigentlich genau bedeutet. Zweitens haben wir uns darauf konzentriert, Feedback zu geben – und einzuholen! –, sobald die Basis des Vertrauens einmal gelegt ist. Und drittens haben wir den Direktorinnen und Direktoren mithilfe der Siebenfarbentheorie von MyDrives gezeigt, wie sie im Umgang miteinander flexibles Verhalten zeigen können. So kann jemand mit einem tatkräftigen roten Antrieb weniger ‚rotes‘ Verhalten zeigen, und jemand mit einem strukturierten blauen Antrieb muss nicht immer auf Details bestehen, wenn eine bestimmte Situation etwas anderes verlangt.“
Wie sorgen wir dafür, dass sich alle Direktorinnen und Direktoren in einer Besprechung wohlfühlen?
Schauen Sie einander in die Augen
Marc: „Wie alle MyDrives-Workshops besteht auch der Workshop ‚Vertrauen als Basis für positive Führung‘ aus einem Theorie- und einem Praxisteil.“ Luc: „Ich erinnere mich noch gut an die Praxisübung, bei der wir uns 2 Minuten lang in die Augen schauen mussten. Anfangs fühlte ich mich dabei ziemlich unbehaglich, danach fiel es leichter.“ Marc: „Diese Übung soll dazu dienen, aus der Komfortzone herauszukommen, etwas zu tun, was man normalerweise nicht eins-zwei-drei macht. Nur wenn man es wagt, die Komfortzone zu verlassen, eröffnen sich neue Wachstumschancen. Außerdem zeigt die Neuropsychologie deutlich, dass man tatsächlich eine emotionale Verbindung herstellt, wenn man einander in die Augen schaut. Und dass das gegenseitige Vertrauen dadurch wächst.“
Nur wenn man es wagt, die Komfortzone zu verlassen, eröffnen sich neue Wachstumschancen.
Erzählen Sie eine persönliche Geschichte
Luc: „Bei einer anderen Praxisübung wurden Untergruppen gebildet, die aus erfahreneren und weniger erfahrenen Direktorinnen und Direktoren bestanden. Sie bekamen die Aufgabe, einander eine persönliche Geschichte zu erzählen, die sie voneinander noch nicht kannten. Es war überraschend und schön zu erleben, dass sofort mehr Verständnis füreinander entsteht, wenn man sich verletzlich und authentisch zeigt. Nach dem Workshop zeigte sich schnell, dass das gegenseitige Verständnis zwischen den Direktorinnen und Direktoren durch den Einsatz von MyDrives gewachsen war und dass sich in der Folge die Feedbackkultur positiv verändert hatte.“
Ohne Vertrauen keine Führung
Luc: „Auf Basis der Siebenfarbentheorie wissen unsere Direktorinnen und Direktoren nun besser voneinander, wer beispielsweise von Natur aus überwiegend leistungsorientiert (orange) oder kreativ (gelb) ist, ohne sich dabei gegenseitig in eine farbige Schublade zu stecken. MyDrives ist alles in allem ein ebenso professionelles wie niedrigschwelliges Werkzeug, wenn man lernen möchte, besser miteinander zu kommunizieren. Damit man als Organisation einen beachtlichen Schritt nach vorne machen kann. Auch im Bereich Vertrauen in Bezug auf Führung. Denn wenn dieses Vertrauen aus welchem Grund auch immer nicht vorhanden ist, kann man unmöglich erfolgreich ein Team führen.“
Nach dem Workshop zeigte sich schnell, dass das gegenseitige Verständnis zwischen den Direktorinnen und Direktoren durch den Einsatz von MyDrives gewachsen war – und dass sich die Feedbackkultur positiv verändert hatte.
Das gegenseitige Verständnis zwischen erfahrenen und weniger erfahrenen Direktorinnen und Direktoren wuchs, und die Feedbackkultur veränderte sich positiv – Vertrauen wurde zur tragfähigen Basis für Führung innerhalb der Stiftung.
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