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Warum der Einsatz guter Methodiken rasant zunimmt

23. Januar 2023

'Menschen haben doch überhaupt keine Lust, auf Anordnung ihres Arbeitgebers einem Coach zuzuhören?'

Diese Bemerkung hörte ich bei einem Besuch bei einem Familienmitglied. Meine Antwort war einfach: 'Wer nur redet und erwartet, dass die andere Person seinem Rat folgt, ist überhaupt kein Coach. Oder bestenfalls ein schlechter.' Diese Bemerkung meines Familienmitglieds und vieler anderer Menschen beruht daher auf einem Missverständnis.

Der richtige Rat kommt von der gecoachten Person

Ein guter Coach redet nämlich gar nicht so viel, weil er weiß, dass der richtige Rat nur von der gecoachten Person selbst kommen kann. Starke Fragen stellen, selbst gut zuhören und die Beiträge der gecoachten Person mit der Coachingfrage im Hinterkopf kritisch prüfen: Damit macht ein guter Coach den Unterschied. Ich höre Sie schon einwenden: 'Gut, Max. Fragen stellen, zuhören und kritisch sein. Dann kann ich den Unterschied doch auch ohne eure Methodik machen?'

Auf einen Blick sehen, was Ihnen wirklich wichtig ist

Es gibt tatsächlich genügend Coaches, die ohne Methodik arbeiten. Manche ziehen das sogar vor. Dennoch wächst der Einsatz guter Methodiken unter Coaches und in Organisationen rasant. Denn diese Methodiken sind ein wirkungsvolles Mittel, um auf einen Blick zu sehen, worauf Sie als gecoachte Person, Kollegin oder bewerbende Person wirklich Wert legen und was Sie glücklich macht. Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass diese Informationen auch in Coachinggesprächen sehr nützlich sind.

So viele neue Erkenntnisse

Mit den Worten einer Teilnehmerin des MyHabits-Programms:

'Ich hätte mir vorher nie vorstellen können, dass ich so viele neue Erkenntnisse gewinnen würde.'

Das sagte sie mit Blick auf das Coaching und den klaren MyDrives- und MyHabits-Bericht, den sie erhalten hatte. Alles in allem war es für sie zugleich ein Fest des Wiedererkennens und ein konfrontierender Spiegel.

Ergänzendes Gespräch

Anhand des MyHabits-Berichts sprachen wir weiter darüber, was ihr am Arbeitsplatz Energie gibt. Und darüber, wie sie bei der Arbeit auf ihr eigenes Verhalten blickt und wie Kolleginnen und Kollegen darauf blicken. Dieses ergänzende Gespräch brachte weitere wichtige Erkenntnisse, die uns halfen, die am besten passenden Handlungspunkte herauszuarbeiten.

Drei praktische Tipps:

1. Stellen Sie zu Beginn Ihres Gesprächs die offene Frage: 'Wenn wir keinen Bericht hätten, woran würden Sie selbst arbeiten wollen?' Prüfen Sie anschließend, wie die Antwort zu den Ergebnissen des MyHabits-Berichts passt.

2. Fragen Sie beim Rückblick auf die MyDrives-Vorzugsrollen (das erste Denken-Fühlen-Handeln-Dreieck): 'Was denken Sie selbst? Welche Farben haben Kolleginnen und Kollegen in Ihrem Verhalten wiedererkannt?' Teilen Sie dann mit, welche Rollen die Befragten zugeordnet haben, und sprechen Sie darüber weiter.

3. Gehen Sie vor dem Coachinggespräch den MyHabits-Bericht gründlich durch und schauen Sie, ob sich jemand über- oder unterschätzt. (Dies in Verbindung mit der Kompetenz 'Selbstvertrauen' unter der Überschrift 'Leisten' liefert oft relevante Themen.) Und wurde die gecoachte Person vor allem von, sagen wir, grünen oder roten Typen beurteilt? Behalten Sie den Kontext im Blick.

Neugierig auf unsere Berichte oder möchten Sie noch mehr praktische Tipps? Dann melden Sie sich gern bei mir. Sie erreichen mich unter 06 46 72 19 97 oder über mein LinkedIn-Profil. Vorab viel Erfolg beim Einsatz von MyDrives und MyHabits in Ihren eigenen Coachinggesprächen.

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