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Der maximale Einsatz aller Antriebe führte zu Max’ Weltmeistertitel
16. Dezember 2021
Heute erhält Max Verstappen den Weltmeisterpokal bei der FIA Prize Giving Ceremony in Paris. Diesen Preis hat er sich aufgrund seines individuellen Talents verdient. Aber ebenso, weil das Red-Bull-Team klug alle Antriebe und die dazugehörigen Farben genutzt hat. Es geht nämlich nicht um eine einzelne Farbe. Erst wenn Sie alle kombinieren und anwenden, kommen Sie zu einem Ergebnis auf Höchstleistungsniveau.
Türkis befürwortet das Hybridsystem
Das Hybridsystem in der Formel 1 sorgt für zusätzliche Spannung. Indem man dieses System während der Fahrt auflädt, hat man mehr Leistung und kann besser überholen. Zudem ist dieses elektrische System nachhaltiger als ein Motor, der ausschließlich fossilen Kraftstoff verschlingt. Türkis freut sich darüber, denn das Streben nach einer nachhaltigeren Welt liegt in seinen Genen. Außerdem kann Türkis gut relativieren. Viel besser als Toto Wolff von Mercedes, der bei einer aus seiner Sicht falschen Entscheidung der Rennleitung sein Headset auf dem Tisch zertrümmert.
Gelb setzt auf eine kreative Reifenstrategie
Natürlich braucht man ein wenig oder etwas mehr Glück. Doch auch beim Schlussrennen in Abu Dhabi sorgte eine kreative, außerhalb der (Pit-)Box erdachte Reifenstrategie von Red Bull dafür, dass Max mit Freudentränen in seinem Auto saß, nachdem die schwarz-weiß karierte Flagge gefallen war. Dabei ist anzumerken, dass Gelb diesmal auf den roten und damit schnellsten und aggressivsten Reifen setzte. Auf dem Podium hatte Max seine Tränen wieder unter Kontrolle. Denn Gelb ist nun einmal ausgezeichnet in der Lage, den Überblick zu behalten. Auch den emotionalen Überblick.
Grün genießt gute Kommunikation über den Boxenfunk
Gianpiero Lambiase ist der Renningenieur von Max Verstappen. Während eines Rennens ist es seine Stimme, die regelmäßig in Max’ Ohr auftaucht. So teilt Gianpiero mit, ob Max etwas an seiner Motoreinstellung ändern muss, wer vor und hinter ihm fährt und ob er seine Reifen schonen soll oder nicht. Gianpiero gibt ebenfalls an, wann Max einen Boxenstopp einlegen soll. Gute Kommunikation über den Boxenfunk ist also wesentlich, um gemeinsam den Erfolg zu erzielen, den man erzielen will.
Orange: Es gibt nur eine Startreihe, die erste
Max stand in Abu Dhabi in der ersten Startreihe. Er hatte sogar die Poleposition. Die ließ er sich entgleiten, weil er auf den ersten Metern zu viel Radschlupf hatte. Dadurch bog Lewis Hamilton als Erster in die erste Kurve ein. Doch Max heißt Verstappen und nicht Verslappen, niederländisch für nachlassen. Er behält in jeder Hinsicht seinen Antrieb. Auch als er sah, dass Lewis die schnellste Rundenzeit setzte und das immer wieder wiederholte. Ein Formel-1-Klischee lautet: To finish first you first have to finish. Und wer kam am Ende als Erster ins Ziel? Genau.
Rot: lieber gemeinsam raus als überholt werden
Die Formel 1 war lange ein tödlicher Sport. Heute sind die Autos viel sicherer, auch wenn es für Fahrer und Zuschauer noch oft genug Grund zum Zittern gibt. Max parkt diese Angst, sobald er den Fuß auf das Gaspedal setzt. Das haben wir in der vergangenen Saison bereits viele Male gesehen. Auch beim Überholen. In Monza etwa setzte er sein Auto auf das von Lewis Hamilton. Und zuvor landete er in Silverstone nach einer Kollision mit demselben Hamilton sogar im Krankenhaus. Davon könnte einem angst und bange werden. Max nicht. Dafür ist seine Tatkraft zu groß.
Blau kümmert sich um die Details
Es ist ein Genuss zu sehen, wie Max’ Boxencrew dem Ganzen den letzten Schliff gibt. Bevor Max hinausfährt, ist immer jemand da, der sein Auto noch einmal blitzblank poliert. Wer weiß, vielleicht spart das wieder 0,001 Sekunden. Oder sie justieren aus demselben Geschwindigkeitsvorteil heraus bei einem Boxenstopp einen Flügel um einen Nanomillimeter nach. Es ist ebenso wenig Zufall, dass Red Bull für seine rasend schnellen Reifenwechsel bekannt ist. Und was ist genau der richtige Moment für einen Boxenstopp, damit man seine Position auf der Strecke nicht verliert? It’s all in the detail.
Violett will zweiter Fahrer sein, wenn das Team darum bittet
Sergio (Checo) Perez machte Hamilton in Abu Dhabi das Leben schwer, indem er ihn so lange wie möglich aufhielt. ’That’s some dangerous driving’, sagte Hamilton über den Boxenfunk, als es ihm nicht gelang, an Perez vorbeizukommen. Max am Funk, als er sich den beiden näherte: ’Checo is a legend.’ Oder: Der violette Perez opferte sich im Interesse des Teams und erfüllte seine Rolle als zweiter Fahrer erstklassig.
Im untenstehenden Video ist kurz zusammengefasst, wie die verschiedenen Antriebe in der Formel 1 einen Mehrwert schaffen.
Zusammenfassung
Erfolgreiche Teams haben oft einen gemeinsamen Antrieb. Wenn Sie die Kraft aller einzelnen Antriebe nutzen, erhöhen Sie die Aussicht auf eine Höchstleistung erheblich. Das zeigen die vielen Workshops und Teamentwicklungsprogramme, die MyDrives MyHabits MyMatch durchführt.
Zum Schluss: und was ist mit Jos Verstappen?
Wie grau kann ein Gesicht sein? Vater Jos Verstappen verlor jedes Farbgefühl, als Max den Weltmeistertitel geholt hatte. Kurz darauf hatte er wieder rote Wangen. Die Farbe, die zu einem Mentor passt, der sich von nichts und niemandem davon abhalten ließ, aus seinem Sohn den besten Rennfahrer der Welt zu machen.
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