Geraten Sie auch in Stress, wenn Sie das Wort ’Assessment’ hören? Die Vorstellung, dass jemand Sie hinsichtlich Ihrer Fähigkeiten, Ihrer Persönlichkeit und Ihres Potenzials beurteilt, kann sich tatsächlich anfühlen, als lägen Sie unter einer Lupe. Sie können aber auch denken: Ich bekomme jetzt die Gelegenheit, mich selbst besser kennenzulernen und meine Stärken zu zeigen. Das macht schon ein wenig ruhiger, oder? Im Folgenden lesen Sie, wie Sie noch entspannter an einem Assessment teilnehmen.
Fehler machen ist in Ordnung
Eine wichtige Erkenntnis lautet: Fehler während eines Assessments zu machen, ist in Ordnung. Bei einem Leistungstest gehört das sogar zum Verfahren, denn ein solcher Test ist darauf ausgelegt, Ihre Grenze zu bestimmen. Vergleichen Sie es mit dem Hochsprung: Sie machen weiter, bis Ihnen ein Fehler unterläuft. Sehen Sie das nicht als Scheitern, sondern als natürlichen Schritt auf dem Weg zur abschließenden Bewertung.
Persönlichkeitsanalyse
Auch bei einer Persönlichkeitsanalyse geht es nicht um richtig oder falsch. Sie soll herausfinden, was Sie antreibt, welche Vorlieben Sie haben und wie Sie Entscheidungen treffen. Der beste Rat? Antworten Sie intuitiv und bleiben Sie bei sich. Zu langes Nachdenken kann dazu führen, dass Sie Ihre Antworten manipulieren. Damit riskieren Sie, dass die testende Person einen falschen Eindruck davon bekommt, wer Sie im Kern sind.
Rollenspiele
Rollenspiele sind oft der intensivste Teil eines Assessments. Sie werden in eine simulierte Situation versetzt, unter anderem um herauszufinden, wie Sie unter Druck reagieren. Einen großen Teil dieses Drucks nehmen Sie sich bereits, wenn Ihnen bewusst wird, dass Sie eine ausgezeichnete Gelegenheit erhalten, Ihre Kommunikationsfähigkeit und Ihr Problemlösungsvermögen zu zeigen.
Die richtigen Fragen stellen
Eine gute Vorbereitung auf ein Assessment beginnt außerdem damit, die richtigen Fragen zu stellen. Wissen Sie, wie der Testtag abläuft, und verstehen Sie, was von Ihnen erwartet wird. Indem Sie aktiv Fragen stellen, zeigen Sie, dass Sie engagiert und proaktiv sind. Noch wichtiger: Je mehr Antworten Sie haben, desto mehr Klarheit und Kontrolle gewinnen Sie. Das sind starke Mittel gegen Stress.
Offene Haltung
Üben erhöht Ihre intellektuellen Fähigkeiten zwar nicht unmittelbar, kann aber helfen, sich mit dem konkreten Aufbau eines Assessments vertraut zu machen. Den Ausschlag gibt jedoch Ihre innere Haltung. Gehen Sie mit einer offenen Haltung in das Assessment. Sehen Sie es als Gelegenheit zu lernen. Nicht als Hindernis, das Sie überwinden müssen.
Wie erleben Sie Assessments?
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