Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen stehen bevor. Dienstag, der 5. November, ist es so weit. Wer darf die kommenden vier Jahre im Weißen Haus wohnen? Ist es Donald Trump oder Kamala Harris? Die jüngsten Nachwahlbefragungen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Für welche Kandidatur würden Sie Ihren Kopf hinhalten?
Versprechen, die nicht eingelöst werden
Denn es besteht immer das Risiko, dass die gegebenen Versprechen nicht eingelöst werden. Sie erinnern sich noch an Trumps Masterplan von 2016. Er wollte eine Grenzmauer bauen, um mexikanische Einwanderer aufzuhalten. Das Einzige, was wirklich aufgehalten wurde, war der Vorschlag selbst. Und Harris brachte als Senatorin 2018 mit viel Begeisterung einen Gesetzentwurf ein, um arbeitenden Familien mit mittlerem Einkommen erhebliche Steuervorteile zu verschaffen. Auch sie lief gegen eine Mauer.
Schaf im Wolfspelz oder Wolf im Schafspelz?
Der schöne Schein trügt also in diesen Fällen. Gilt das auch für die Persönlichkeiten der beiden Kandidaturen? Trump polarisiert und dominiert, Harris strahlt Zusammenarbeit und Inklusion aus. Hart gegen weich, kann man grob sagen. Doch stimmt ihre Ausstrahlung mit der Person überein, die sie im Kern sind? Anders gefragt: Ist Trump tief im Inneren vielleicht ein Schaf im Wolfspelz und Harris ein Wolf im Schafspelz?
Der weiche Trump
Dass Trump auch weich sein kann, zeigt eine Geschichte seiner Tochter Ivanka. Jahrelang schnitt er Zeitungsartikel über Menschen aus, die er nicht kannte. Sie hatten ohne eigenes Verschulden große Rückschläge erlitten, oder ihnen war ein ebenso großes Unrecht widerfahren. Anschließend lud er diese Menschen zu einem Gespräch in den Trump Tower ein. Sie verließen Trumps Büro stets mit dem Gefühl, dass das Leben wieder großartig sein kann, so Ivanka. Trump unterzeichnete außerdem ein Gesetz, um Gefangene, die ihre Strafe verbüßt haben, besser auf ihre Rückkehr in die Gesellschaft vorzubereiten.
Die harte Harris
Dem steht die mitunter harte Seite von Harris gegenüber. So erntete sie in ihrer Zeit als Generalstaatsanwältin von Kalifornien massive Kritik, weil sie sich weigerte, die Haftstrafen für bestimmte Delikte zu senken. Und das trotz vieler Aufrufe zu menschlicheren Reformen im Strafrechtssystem. Auch war sie nicht gerade milde, als sie unter anderem Google und Uber wegen Verletzungen der Privatsphäre verfolgte. Noch ein Beispiel: In der Folge der Finanz- und Hypothekenkrise nahm sie die Banken rigoros in die Pflicht, mit einem Vergleich von sage und schreibe 20 Milliarden Dollar zugunsten kalifornischer Hauseigentümer.
MyDrives-Analyse
Also: Wie verhält es sich wirklich, wer sind die beiden Kandidaturen von Natur aus? Wir haben ChatGPT gebeten, die Persönlichkeiten von Trump und Harris anzunehmen, und anschließend die MyDrives-Analyse ausfüllen lassen, damit die obige Frage objektiv und klar beantwortet wird. Bei Trump zeigt sich ein überwiegend rot-orangefarbenes Farbprofil, wobei Rot für Tatkraft und Orange für Leistungsorientierung steht. Die wichtigsten Farben von Harris sind Gelb und Grün. Sie verbindet einen kreativen und analytischen Geist (Gelb) mit Aufmerksamkeit und Verständnis für die Mitmenschen (Grün).

Rot-orange oder gelb-grün
Das Endergebnis lässt nichts zu raten übrig: Sowohl Trump als auch Harris entsprechen zum weitaus größten Teil dem Bild, das die Außenwelt von ihnen hat. Je nachdem, wer am 5. November am besten abschneidet, färbt sich das Weiße Haus in den kommenden vier Jahren daher entweder rot-orange oder gelb-grün.
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