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Das Wort „Kollege“ beginnt nicht umsonst mit „Ko“

27. November 2024

Fragen Sie eine beliebige Person, was eine Kollegin oder ein Kollege ist. In neun von zehn Fällen hören Sie, dass es jemand ist, mit dem man für dasselbe Unternehmen arbeitet. Die Betonung liegt dann auf dem Nebeneinanderarbeiten und weniger auf dem echten Zusammenarbeiten. Um Letzteres geht es jedoch sehr wohl, wenn man weiß, dass das Wort ’Kollege’ vom lateinischen Verb ’colligere’ abstammt. ’Co’ steht für ’zusammen’ und das vollständige Verb für ’zusammenbringen’.

Sich in jemanden hineinversetzen, statt jemandem auf die Pelle zu rücken

Doch wie bringt man Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten innerhalb eines Teams tatsächlich zusammen? Die gemeinsame Sieben-Farben-Sprache von MyDrives wurde unter anderem entwickelt, um dem Wort ’Kollege’ seine ursprüngliche Bedeutung zurückzugeben. Auf Basis dieser Sprache erkennen Sie schnell, was Sie antreibt, und ebenso schnell, wie die Menschen um Sie herum gestrickt sind. Dieses Wissen öffnet den Weg, die Antriebe der anderen positiv zu nutzen. Denn dann können Sie sich in jemanden hineinversetzen, statt einander ständig auf die Pelle zu rücken. Das Ergebnis: Sie kommunizieren und arbeiten wirksamer und effizienter zusammen, um Teamziele zu erreichen. Zugleich bringt eine starke Verbundenheit diesen schönen Nebeneffekt mit sich: Sie haben deutlich mehr Freude an Ihrer Arbeit.

Beispiele

Einige Beispiele, ohne die Sieben-Farben-Sprache vollständig auszubuchstabieren. ’Rote’ Mitarbeitende in einem Team handeln schnell und direkt, während ’gelbe’ Mitarbeitende zunächst kritische Fragen stellen und Dinge analysieren wollen, bevor sie zur Tat schreiten. ’Blaue’ Mitarbeitende schätzen vor allem Struktur und klare Absprachen. Das liegt schlicht in ihrer Natur. ’Grüne’ Mitarbeitende halten es dagegen für wichtiger, dass alle Teammitglieder auf harmonische Weise in die Ausführung einer Aufgabe einbezogen werden.

Vermeiden Sie allzu einseitige Teams

Wenn man das Vorstehende so liest, könnte man denken: Dann bilde ich einfach Teams aus Mitarbeitenden, die alle dieselbe vorherrschende Antriebsfarbe haben. Das spart doch viel Arbeit? Solche Teams gibt es tatsächlich, vor allem in Abteilungen, in denen alle dieselbe Funktion ausüben. Nur: Das kann Risiken mit sich bringen. Gruppendenken ist eines davon, bei dem Teammitglieder die Ideen der anderen kritiklos übernehmen. Und das kann wiederum zu Tunnelblick führen. Außerdem riskieren Sie, dass bestimmte Talente ungenutzt bleiben. Angenommen, ein Team besteht ausschließlich aus von Natur aus leistungsorientierten ’orangefarbenen’ Mitarbeitenden. Dann geraten soziale, kreative, analytische und weitere wertvolle Fähigkeiten anderer Mitarbeitender ins Hintertreffen. Unter anderem aus diesen Gründen ist es besser, allzu einseitige Teamzusammensetzungen zu vermeiden.

Der Drachen und der Gegenwind

Zusammengefasst läuft es darauf hinaus: Es spricht nichts dagegen, dass Teams in gewissem Maß einen gemeinsamen Antrieb haben. Solange Sie dafür sorgen, dass alle Teammitglieder ihre eigene Persönlichkeit bewahren und einbringen können. Denn es ist der Gegenwind, der den Drachen steigen lässt. So wie die Sieben-Farben-Sprache von MyDrives seit Jahren einen erwiesenen Beitrag dazu leistet, alle Arten von Teams noch höher fliegen zu lassen.

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