Seit Anfang des vorigen Jahrhunderts wurden zahllose Modelle entwickelt, um das Verhalten von Menschen besser verstehen zu können. Einige bekannte Modelle:
· Die Big Five sind eine Theorie, die von fünf Persönlichkeitsmerkmalen oder Charakterzügen ausgeht, die ’normal’ verteilt sind. Das heißt, Sie müssen nicht entweder introvertiert oder extravertiert sein, sondern Ihr persönlicher Wert liegt meist irgendwo dazwischen.
· Der Myers-Briggs-Typenindikator oder MBTI gibt Aufschluss darüber, wie Menschen die Welt erleben und Entscheidungen treffen. MBTI nutzt vier der Big-Five-Merkmale und arbeitet nicht mit der Normalverteilung. Hier sind Sie also entweder introvertiert oder extravertiert.
· Das Enneagramm beschreibt neun Menschentypen, die sich in ihrem Denken, Fühlen und Handeln voneinander unterscheiden.
· Kernqualitäten ist eine Methode, die Kernqualitäten, Fallen, Herausforderungen und Allergien von Menschen sichtbar macht.
· Das Leary-Modell richtet sich auf die Analyse des persönlichen Verhaltens und darauf, was dieses Verhalten beim Gegenüber auslöst.
All diese Modelle haben ihre je eigenen Vor- und Nachteile. Aus unserer Sicht ist es wesentlich, Menschen aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten, um so ein vollständiges Bild zu erhalten.
Was will ich?
Hier geht es um den Blick auf die innere Motivation von Menschen, die ein wichtiger Indikator für ihr Verhalten ist. Im Allgemeinen zeigen Menschen das Verhalten, das zu ihren persönlichen Antrieben passt. Das ist auch eine Grundvoraussetzung dafür, aus der Arbeit Energie zu ziehen. Müssen Sie dagegen Verhalten zeigen, das nicht zu Ihren Antrieben passt, ist Stress auf lange Sicht die logische Folge. Ein Beispiel: Die eine Person arbeitet gern in einem Projekt zusammen, während die andere am liebsten kluge Lösungen entwickelt. Dabei ist die eine nicht schlechter oder besser als die andere, doch ihr Verhalten passt in einer bestimmten Situation besser.
Was tue ich?
Hierbei betrachten wir das Verhalten von Menschen und genauer das konkrete Verhalten in einem bestimmten Umfeld. Es gibt Selbstbeurteilungsfragebögen, die Ihnen Aufschluss über Ihr eigenes Verhalten geben. Der Nachteil dabei ist jedoch oft, dass Sie einerseits Ihr eigenes Verhalten stets subjektiv durch Ihre eigene Brille betrachten. Andererseits lässt sich kaum von persönlichem Verhalten sprechen, ohne das Umfeld einzubeziehen, in dem Sie sich befinden. 360°-Feedbackfragebögen, bei denen Sie zum Beispiel Kolleginnen und Kollegen bitten, etwas zu Ihrem Verhalten zu sagen, ergeben oft ein weitaus objektiveres und damit realistischeres Bild Ihres eigenen Verhaltens.
Was kann ich?
Wenn Sie wissen wollen, was jemand kann, wollen Sie dessen Fähigkeiten kennen. Im Kern geht es dabei um das Denk- und Kommunikationsniveau. Und dem sind Grenzen gesetzt. Oder: Jeder Mensch hat seine Grenzen, so wie eine Hochspringerin sie hat. Die eine Athletin trainiert bis zur Erschöpfung und kommt nicht über 1,60 m hinaus, während die andere die Latte von Natur aus viel höher legen kann. Mit Fähigkeiten verhält es sich genauso.
Die Farbtheorie hinter MyDrives, MyHabits und MyMatch
MyDrives beantwortet anhand von sieben Farben die Frage: Was will ich? Mit denselben Farben gibt die MyHabits-360º-Feedbackanalyse Aufschluss über Ihr persönliches Verhalten und beantwortet die Frage: Was tue ich? Und MyMatch beantwortet die Frage: Was kann ich? Durch die Verbindung von MyDrives, MyHabits und MyMatch entsteht ein vollständigeres Menschenbild, und Sie können als Einzelperson oder Organisation bessere Entscheidungen treffen und tatsächlich Schritte nach vorn machen.
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