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So werden Sie eine noch bessere und effektivere Führungskraft

7. September 2023

Von der formellen Besprechung bis zum informellen Kaffeemoment: Jede Zusammenkunft verlangt von einer Führungskraft eine andere Art von Führung. Es gibt keinen Ansatz nach dem Prinzip one size fits all für jede Situation. Eine Führungskraft, die denkt ‘die anderen passen sich schon an mich an’, überlebt heutzutage nicht lange in ihrer Position.

Bitten Sie regelmäßig um Rückmeldung

Wirksame Führung, und darum geht es hier, beginnt damit, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen und es anschließend auf das höchstmögliche Niveau zu entwickeln. Um dieses Ziel zu erreichen, bitten Sie als erfolgreiche Führungskraft Ihre Kolleginnen und Kollegen regelmäßig um Rückmeldung dazu, was gut läuft und was sich verbessern lässt. Auf Basis dieser Rückmeldungen schauen Sie in den Spiegel.

Kennen Sie zunächst Ihre eigenen Antriebe

Um wirklich gut in diesen Spiegel schauen zu können, müssen Sie Ihre eigenen Antriebe kennen. Eine MyDrives-Persönlichkeitsanalyse auf Basis der MyDrives-Farbtheorie liefert hier klare und unverzichtbare Erkenntnisse. So erfahren Sie, welches Ihre wichtigsten Antriebe sind, die zu einem großen Teil Ihr Verhalten bestimmen. Ebenso finden Sie heraus, worin Ihre Stärken und Fallen liegen und wie Sie diese Fallen vermeiden können.

Fünf Tipps

Diese fünf Tipps helfen Ihnen, eine noch bessere und wirksamere Führungskraft zu werden.

1. Kennen Sie Ihre eigenen Antriebe und die Ihrer Kolleginnen und Kollegen

Die eigenen Antriebe samt zugehörigen Stärken und Fallen zu kennen, klingt in der Theorie folgerichtig, vielleicht sogar nach einer Selbstverständlichkeit. Doch dann kommt die Praxis. Fragen Sie einmal jemanden, was er genau will oder worin seine Stärken und Schwächen liegen. Oder versuchen Sie einmal, sich selbst klar zu beschreiben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihnen nicht sofort eine umfassende Antwort einfällt. Die MyDrives-Persönlichkeitsanalyse hilft Ihnen, Ihre Selbsterkenntnis zu entwickeln. Haben Sie diese Selbsterkenntnis erst einmal, sind Sie bereit für den nächsten wichtigen Schritt: die Menschen um Sie herum besser zu verstehen.

2. Gleiche Antriebe zu teilen ist vertraut, doch hüten Sie sich vor Übertreibung

Wenn das Team, das Sie führen, dieselben Antriebe hat, besteht eine große Gefahr der Übertreibung. Das gilt vor allem, wenn ein Team unter Druck steht. Teams mit überwiegend grünem Antrieb kommunizieren dann mehr, Teams mit überwiegend gelbem Antrieb analysieren mehr. Als Führungskraft ist es dann ratsam, bei einseitigen Teams unter Stress zu verhindern, dass die Mitglieder, meist unbewusst, mehr vom gleichen Verhalten zeigen, um ein Problem zu lösen. Was gut funktioniert: die Lösung eines Problems aus verschiedenen Blickwinkeln, also aus verschiedenen Antrieben heraus, zu betrachten.

3. Starke Führung beginnt mit positivem Verhalten

Positives Verhalten ist hilfreiches Verhalten, das zur Erreichung von Zielen beiträgt. Ihre Kolleginnen und Kollegen erleben Ihr hilfreiches Verhalten als Führungskraft meist ebenfalls als positiv. Negatives Verhalten dagegen sehen sie als nicht konstruktiv, wobei Sie mit allerlei Irritationen rechnen müssen. Ihre wichtigsten Antriebe können in diesem Fall Ihre größte Falle sein. So ist eine Führungskraft mit überwiegend rotem Antrieb wachsam, schnell und handlungsorientiert. Die Falle kann dann sein, dass sie ungeduldiges und forderndes Verhalten zeigt, das andere erschreckt.

4. Stecken Sie sich und Ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Schubladen, sondern entdecken Sie persönliche Qualitäten

Ein MyDrives-Farbprofil zeigt glasklar, wer Sie sind und vor allem, was Sie wollen. Zwar passt die eine Farbe besser zu Ihnen als eine andere, doch es gibt nie eine einzige Farbe, die all Ihre Antriebe zusammenfasst. Sie sind kein knallroter Pullover, kein tiefblauer Sommerhimmel und kein leuchtend gelbes Eigelb. Sie sind, wie alle anderen, ein vielfarbiger Mensch. Stecken Sie sich daher nicht in eine Schublade und tun Sie das ebenso wenig mit Ihren Kolleginnen und Kollegen. Suchen Sie stattdessen nach den persönlichen Qualitäten, die Sie als Führungskraft und Ihre Kolleginnen und Kollegen kennzeichnen. Und schätzen Sie diese Qualitäten auch. Ein Beispiel: Respektieren Sie die äußerst sorgfältige Arbeitsweise einer Person mit überwiegend blauem Antrieb und sehen Sie darin keine Erbsenzählerei.

5. Passen Sie Ihr Verhalten an

Wenn Sie sich bewusst sind, dass Sie in einer bestimmten Situation durch Ihre eigene gefärbte und damit subjektive Brille schauen, können Sie schon vorab einschätzen, was Sie von dieser Situation halten. Ebenso können Sie gewissermaßen vorhersagen, wie eine Kollegin Sie sieht, sobald Sie verstehen, durch welche gefärbte Brille diese Person blickt. Dann wissen Sie auch, wie Sie Ihr Verhalten anpassen können. Das kommt der Zusammenarbeit nur zugute.

Zusammengefasst Wenn Sie diese fünf Tipps in die Praxis umsetzen, haben Sie ein solides Fundament, um Führung bei sich selbst und bei anderen weiterzuentwickeln. Damit eine Kultur entsteht, die Menschen und Organisationen zu Höchstleistungen bringt.

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