Die Coronakrise ist für alle neu. Das wirft viele Fragen auf. Treffe ich ausreichend Vorsichtsmaßnahmen? Wie lange dauert das? Habe ich meine Stelle danach noch? In einer solch unsicheren Zeit ist es folgerichtig, dass wir auf unser bevorzugtes Verhalten zurückgreifen. Das ist unsere Komfortzone. Und die fühlt sich vertraut und sicher an.
Verlassen Sie Ihre Komfortzone
Doch wir wissen auch, dass ein Verbleib allein in der Komfortzone wenig Fortschritt bringt. Denn Neues zu lernen und sich zu entwickeln geschieht vielfach außerhalb davon. Und in dieser turbulenten Zeit ist Stillstand erst recht Rückschritt. Je öfter Sie Ihre Komfortzone verlassen, desto leichter fällt es. Sie entwickeln dann mehr Flexibilität und entdecken, wie Sie verschiedene Situationen am besten angehen. Dadurch sind Sie bestens in der Lage zu wachsen und das Beste aus sich herauszuholen.
Wie lernen Sie?
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig zu wissen, wie Sie am liebsten lernen. Dann wissen Sie, was Sie für den nächsten Schritt in Ihrer persönlichen Entwicklung brauchen, und können leichter mit der Welt umgehen, in der wir jetzt leben.
Die Theorie von Kolb
Um Ihren konkreten Lernstil zu erkennen, nutzen wir die Theorie des amerikanischen Psychologen Kolb. Er beschreibt Lernen als fortlaufenden Prozess, bei dem das Gelernte durch gemachte Erfahrungen geformt wird. Daneben gibt es unterschiedliche Vorlieben beim Lernen. So gibt es eine Vorliebe auf Basis des Beobachtens anderer, eine Vorliebe auf Basis logischen Denkens, eine Vorliebe auf Basis des selbst Tuns und eine Vorliebe auf Basis von Fühlen und Intuition.

Vom unbewussten zum bewussten Wählen
Ebenfalls wichtig zu wissen: Menschen wählen meist unbewusst einen bestimmten Lernansatz. Indem Sie sich Ihres eigenen bevorzugten Stils bewusst sind, können Sie auch andere Lernstile wählen. Denn manchmal bleibt keine Zeit, lange über etwas nachzudenken, und sofortiges Handeln ist nötig. Und oft ist niemand da, bei dem Sie sich etwas abschauen können, wenn Sie etwas Neues ausprobieren wollen.
Lernen mit den sieben MyDrives-Farben und -Antrieben
Die sieben MyDrives-Farben und -Antriebe geben dem persönlichen Bedürfnis, bestmöglich zu lernen, jeweils eine andere Ausprägung.
- ’Türkise’ Menschen wollen interdisziplinäre Zusammenhänge herstellen und sich mit wirklich wichtigen Themen befassen.
- ’Gelbe’ Menschen wollen Neues entdecken und dann lernen, wenn es ihnen passt.
- ‘Grüne’ Menschen wollen gemeinsam lernen, sich beraten und Wissen miteinander teilen.
- ’Orangefarbene’ Menschen wollen praktische Anwendungen und Werkzeuge, am liebsten anhand von Praxisfällen.
- ’Blaue’ Menschen wollen eine detaillierte Untermauerung mit Fakten und ein strukturiertes Vorgehen.
- ’Rote’ Menschen wollen praktisch lernen, über Training on the Job und unmittelbare Rückmeldung.
- ’Violette’ Menschen wollen gemeinsam mit dem Team loslegen, angeleitet von einem erfahrenen Mentor.
Kennen Sie Ihren bevorzugten Lernstil und wissen Sie, was Ihre Antriebe wollen? Dann sind Sie bestens in der Lage, bewusst den Schritt aus Ihrer Komfortzone zu machen und weiter zu wachsen, um so die beste Version Ihrer selbst zu werden.
Fedra van der Kroon (noorK coaching en advies) und Marc Stijfs (MyDrives MyHabits MyMatch) haben diesen Blogartikel gemeinsam verfasst.
Seit 2019 unterstützt Fedra van der Kroon mittelständische Unternehmen mit Coaching, Beratung sowie Einzel- und Teamtrainings. Zusammenarbeit, Kommunikation, Führung und Selbsterkenntnis sind dabei die Hauptthemen. Fedra verfügt über umfangreiche Expertise zu Menschen in Arbeitssituationen und war in verschiedenen Unternehmen für Personal verantwortlich. Sie absolvierte die Universitätsstudiengänge Psychologie sowie Personal und Arbeit und erwarb einen Masterabschluss als NLP-Coach.
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