Jedes Jahr aufs Neue nehmen sich viele Tausend Menschen vor, gesünder zu leben, wirksamer zu arbeiten oder mehr Regie über ihr Leben zu bekommen. Wenn Sie dazugehören, erkennen Sie vielleicht das Muster, dass auf einen starken Start häufig ein schneller Rückfall folgt. Zu Ihrer Beruhigung: nicht weil Ihnen die Willenskraft fehlt und nicht weil Sie faul sind. Aus Ihren guten Vorsätzen wird oft nichts, weil Sie Ihr Verhalten ändern wollen, ohne zu wissen, was dieses Verhalten steuert.
Sie kämpfen weiter gegen sich selbst
Verhalten ist die sichtbare Folge Ihrer unsichtbaren Antriebe. Selbst Verhalten, das Sie selbst als unpraktisch, ineffizient oder hinderlich erleben, hat einen Zweck. So kann Aufschieben Ihnen Sicherheit geben. Wenn Sie Konflikte stets vermeiden, bleibt die Harmonie untereinander erhalten. Und wenn Sie an festen Routinen festhalten, behalten Sie die Kontrolle. Worauf es hinausläuft: Wenn Sie sich Ihrer Antriebe nicht bewusst sind, kämpfen Sie weiter gegen sich selbst. Dann verändern Sie sich nie.
Jeder Mensch hat seine eigenen persönlichen Antriebe
Erst wenn Ihr Verhalten zu dem passt, was Sie von innen antreibt, öffnet sich der Weg zu dauerhafter Veränderung. Mehr noch: Sobald Menschen einen klaren Blick auf ihre Antriebe haben, entwickelt sich ihr Verhalten oft fast von selbst. Dann müssen sie sich auch nicht ständig selbst motivieren. Nur: Jeder Mensch hat seine eigenen persönlichen Antriebe. Deshalb funktioniert ein einziger universeller Ansatz zur Verhaltensänderung auch nicht.
Spannung gewinnt immer gegen Motivation
Hinzu kommt: Viele Entwicklungsprogramme richten sich ausschließlich darauf, was Sie anders machen sollen. Sie sagen Ihnen etwa, Sie sollten mehr Initiative zeigen. Dass Sie besser zusammenarbeiten oder durchsetzungsfähiger sein sollten. Doch wenn Sie neues Verhalten zeigen, das mit Ihren persönlichen Antrieben kollidiert, entsteht Spannung. Und Spannung gewinnt immer gegen Motivation. Dann hört man Aussagen wie: ’Das passt nicht zu mir’, ’Das halte ich nicht durch’ und ’Ich falle immer wieder in mein altes Muster zurück’.
Sie müssen nicht härter arbeiten
Wenn Sie sich wirklich verändern wollen, müssen Sie nicht härter arbeiten. Das hilft nicht. Mehr Einsicht in sich selbst hilft sehr wohl. Finden Sie zum Beispiel heraus, was Ihnen einen Energieschub gibt und in welchen Situationen Sie Energie verlieren. Finden Sie auch heraus, wie andere Sie sehen. Lernen Sie ebenso deren Antriebe kennen. Ist diese Einsicht da, können Sie Verhalten entwickeln, das ebenso dauerhaft wie erfolgreich ist. Für sich allein, im Team und in der gesamten Organisation.
Fazit
Wenn Sie 2026 das Beste aus sich herausholen wollen: Untersuchen Sie Ihre Antriebe. Denn sie bestimmen Ihr Verhalten, und Ihr Verhalten bestimmt das Ergebnis. Interessiert Sie das? Dann ist es zu jedem Zeitpunkt des Jahres ein guter Vorsatz, die Sieben-Farben-Theorie von MyDrives kennenzulernen.
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