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Ein Mismatch trifft Mitarbeiter und Arbeitgeber

21. September 2017

Die MyMatch-Methode zeigt deutlich, welcher Persönlichkeitstyp mit seinen zugehörigen Antrieben am besten zu einer bestimmten Funktion passt. Doch welche Folgen hat es für Mitarbeitende und Arbeitgeber, wenn ein Mismatch vorliegt?

Ein Mismatch führt zu Burn-out-Symptomen und körperlichen Beschwerden

In der Schweiz wurde kürzlich der unmittelbare Zusammenhang zwischen Mitarbeitenden und ihrem Arbeitsumfeld untersucht. Erste Erkenntnis: Je besser beide zueinander passen, desto größer ist das persönliche Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Die Studie ging außerdem der Frage nach, inwieweit ein Zusammenhang zwischen einem Mismatch, Burn-out-Symptomen und körperlichen Beschwerden besteht. Zweite Erkenntnis: dieser Zusammenhang ist eindeutig vorhanden.

Eine Führungskraft mit gestutzten Flügeln

Ein Beispiel: Was geschieht, wenn eine echte Menschenführungskraft mit dem menschenorientierten grünen Antrieb im Profil nie die Gelegenheit bekommt, sich mit der Persönlichkeit ihrer Kolleginnen und Kollegen zu befassen? Stattdessen wird von ihr erwartet, Aufgaben auf dominante Weise zu delegieren. Oder nehmen Sie eine kreative Mitarbeiterin mit gelbem Antrieb, die ausschließlich Routineaufgaben erledigen darf, obwohl ihre Stärke gerade darin liegt, neue Ideen einzubringen. Man spürt sofort, dass diese Menschen in ihrem Arbeitsumfeld schnell an Grenzen stoßen.

Verantwortung übernehmen

In der Praxis sehe ich noch zu oft, dass einer guten Passung zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wir alle wissen, dass zusätzliche Kosten entstehen, wenn jemand nicht optimal arbeitet oder, schlimmer noch, längere Zeit krank wird. Deshalb bin ich ein großer Befürworter von Organisationen, die hier ihre Verantwortung übernehmen und aktiv zum Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden beitragen. So kommen Organisationsinteresse und Mitarbeiterinteresse perfekt zusammen.

Ein erster Schritt

Mismatches vermeiden. Wie genau gelingt das? Die MyMatch-Methode gibt einen ersten Schritt vor: Was jemand will, ist wichtiger als das, was er kann.

Quelle: journal.frontiersin.org / ‘Motivational Incongruence and Well-Being at the Workplace: Person-Job Fit, Job Burnout, and Physical Symptoms’

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